Umschuldungskredit

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Seit mehreren Jahren befindet sich der Leitzins der Europäischen Zentralbank auf einem absoluten Rekordtief – derzeit liegt der Leitzins bei 0,0 Prozent. Eine Erhöhung ist aktuell nicht in Sicht. Das heißt, Kredite sind heute so günstig wie noch nie – auch in naher Zukunft scheinen die Kredite billig zu bleiben. Das ist auch der Grund, warum man mitunter alte Finanzierungen tilgen und durch einen neuen Kredit ersetzen sollte. Aber nicht nur dann, wenn man bessere Konditionen bekommt, ist es ratsam, eine Umschuldung anzustreben – es gibt nämlich mehrere Gründe, warum man sich für eine Umschuldung entscheiden sollte.

Warum kann sich eine Umschuldung lohnen?

Es gibt sehr wohl verschiedene Situationen, in denen eine Umschuldung durchaus interessant wie auch sinnvoll sein könnte.

Der niedrigere Zinssatz: Eine Umschuldung ist dann interessant, wenn das aktuelle Darlehen mit hohen Zinsen belastet ist – wird aktuell, wie das auch der Fall ist, ein niedrigerer Zinssatz in Aussicht gestellt, sollte man den aktuellen Kredit tilgen und durch die Finanzierung mit dem niedrigeren Zinssatz ersetzen.

Der Dispokredit: Empfehlenswert ist die Umschuldung dann, wenn es regelmäßig zur Überziehung des Kontos kommt – also immer wieder der Überziehungsrahmen des Kontos in Anspruch genommen werden muss. Vor allem dann, wenn man schon mehrere Wochen im Überziehungsrahmen feststeckt, sollte man versuchen, das Konto mit einem Ratenkredit auszugleichen. Auf langfristige Sicht ist der Ratenkredit durchaus empfehlenswert, weil hier weitaus bessere Konditionen geboten werden. Der Dispokredit ist einer der teuersten Kredite, die aktuell zur Verfügung stehen.

Die passende Laufzeit: Kommt es zu einer Umschuldung, so verändert sich auch die Laufzeit des Kredits. In weiterer Folge kann die Laufzeit verlängert oder auch verkürzt werden – eine kürzere Laufzeit sorgt für höhere Kreditraten, führt jedoch zu einer niedrigeren Zinsbelastung. Wer die Möglichkeit hat, sollte sich daher immer für eine kurze Kreditlaufzeit entscheiden.

Die Schuldenkonsolidierung: Bestehen viele kleinere Kredite, so ist es ratsam, wenn diese mit einem Kredit zusammengefasst werden. So verliert man einerseits nicht die Übersicht über die Finanzen, sondern kann andererseits sehr wohl auch Geld sparen. Denn für jeden Kredit fallen diverse Nebenkosten an, die am Ende vom Kreditnehmer zu bezahlen sind – besteht nur eine Finanzierung, so sind die Nebenkosten auch nur einmal und nicht mehrfach zu bezahlen.

Die Funktionsweise der Umschuldung

Es spielt (fast) keine Rolle, ob der alte Kredit durch eine günstigere Finanzierung abgelöst werden soll oder mitunter mehrere Kredite am Ende zu einem Ratenkredit umfunktioniert werden – es geht immer um die Umschuldung, die denselben Ablauf mit sich bringt:

Der Kreditnehmer muss zu Beginn erst einmal klären, ob er bestimmte Fristen einhalten muss, wenn es darum geht, den bestehenden Kredit zu tilgen – derartige Informationen finden sich im Kreditvertrag. Ist der Kreditnehmer unsicher, so kann er auch direkt mit dem Kreditgeber Kontakt aufnehmen.

Danach folgt der Kassensturz: Wie hoch muss die neue Kreditsumme sein, damit eine Weiterfinanzierung gegeben ist – zudem geht es um die Frage, wie hoch die aktuelle Restschuld ist, die getilgt werden muss.

Hat man diese Fragen geklärt, kann man mit der aktuellen Bank Kontakt aufnehmen und seine Pläne äußern. Mitunter wird die Bank eine Umschuldung vorschlagen, durch die der Kunde profitiert, weil er einen Kredit bekommt, der mit besseren Konditionen ausgestattet ist. Doch hier darf nicht das erstbeste Angebot angenommen werden – viel wichtiger ist hier sodann ein Online-Vergleich, sodass man in Erfahrung bringen kann, wie die aktuellen Konditionen der anderen Banken aussehen.

Hat man am Ende eine Bank gefunden, die mit besseren Konditionen punktet, so beginnt die Umschuldung.

In der Regel kümmert sich der neue Kreditgeber um die weiteren Formalitäten. Das heißt, er nimmt den Kontakt mit dem aktuellen Kreditgeber auf und informiert diesen, dass der Kunde den Wunsch hat, den bestehenden Kredit zu tilgen.

Am Ende sind es also vier Schritte, wenn man den Plan einer Umschuldung in die Tat umsetzen möchte:

1. Das Angebot wird eingeholt und mit anderen Angeboten verglichen
Am Ende geht es darum, dass nicht ein günstiger Kredit gefunden wird, sondern das beste Angebot, das derzeit am Markt zur Verfügung steht.

2. Die Berechnung der Ersparnis
Die Daten, um das Ersparnis berechnen zu können, finden sich im Tilgungsplan des bestehenden Kredits.

3. Informationen einholen
Zu berücksichtigen ist hier der effektive Jahreszins. Im Effektivzins sind nämlich die gesamten Kosten des Kredits enthalten.

4. Die Kündigung des bestehenden Kreditvertrags
Dieser Schritt wird in der Regel durch den neuen Kreditgeber gesetzt.

Wie findet man den günstigsten Umschuldungskredit?

Mit einem unabhängigen Vergleichsrechner, der in der Regel immer kostenlos ist, kann man relativ schnell den günstigsten Umschuldungskredit finden. Am Ende darf man aber nur sicher sein, sich für das beste Angebot entschieden zu haben, wenn man im Zuge des Vergleichs auch auf die wesentlichen Positionen geachtet hat. Dafür muss man auch die wesentlichen Daten angeben:

  • Die gewünschte Kredithöhe
  • Die Laufzeit
  • Den Verwendungszweck

Hat man danach die Konditionen miteinander verglichen, kann direkt mit dem neuen Anbieter Kontakt aufgenommen werden.

Welche Kosten fallen im Zuge der Umschuldung an?

Nicht selten fallen im Rahmen der Umschuldung auch Kosten an, die der Kreditnehmer zu tragen hat. Vor allem dann, wenn ein Kredit vorzeitig abgelöst wird, gilt im Vorfeld zu klären, ob Gebühren entstehen – die Rede ist von der sogenannten Vorfälligkeitsentschädigung, die oft für eine böse Überraschung sorgt.

Was heißt Vorfälligkeit?

Ein Kunde, der einen Kredit umschulden will, profitiert von den besseren Konditionen. Wird der bestehende Kredit vorzeitig abgelöst, so darf man sich wegen des niedrigeren Zinssatzes über eine geringe monatliche Rate freuen oder auch über eine kürzere Laufzeit. Während sich der Kunde also über mehrere Vorteile freuen darf, entsteht der Bank hingegen ein finanzieller Schaden.

Die Bank bekommt durch jede monatliche Rate eine Zinszahlung – das heißt, es wird ein Gewinn erwirtschaftet. Möchte der Kunde den Kredit aber schon vor dem Kreditlaufzeitende tilgen, so entgeht der Bank natürlich ein Gewinn durch die nicht mehr eingehenden Zinszahlungen. Genau aus diesem Grund schreibt die Bank sodann die Vorfälligkeitsentschädigung vor – hier geht es also um den sogenannten Gewinnersatz.

Folgt man dem Gesetzgeber, so ist die Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung derart geregelt, dass die Zinszahlungen, die nicht mehr eingenommen werden, abgedeckt sind. Die Vorfälligkeitsentschädigung darf keinesfalls so hoch sein, dass man noch eine zusätzliche Gewinnsumme berechnet. Ist der Kreditnehmer unsicher, ob das Angebot von Seiten der Bank tatsächlich korrekt ist, kann man auch einen Experten kontaktieren, der sich mit der Berechnung der Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung befassen wird. Die richtigen Ansprechpartner sind hier spezialisierte Anwälte oder auch die Verbraucherzentralen.

Die Höhe der Vorfälligkeit berechnet sich auf Basis der noch vorhandenen Restschuld. Wer die Höhe selbst berechnen will, der kann die im Internet zur Verfügung stehenden Vorfälligkeitsrechner nutzen. Zu beachten ist, dass seit Juni 2010 gilt, dass die Höhe der Vorfälligkeit nicht mehr als 1,0 Prozent der noch offenen Restkreditsumme ausmachen darf. Liegt die Kreditlaufzeit bei unter 12 Monaten, so liegt die maximale Höhe bei 0,5 Prozent.

Hin und wieder verzichtet der Kreditgeber auf die Vorfälligkeitsentschädigung, sodass die Umschuldung kostenlos durchgeführt werden kann. Mitunter gibt es auch Kreditinstitute, die mit „jederzeit möglichen Kreditrückzahlungen“ oder auch „kostenlosen Sondertilgungen“ werben – finden sich derartige Sätze sodann auch im Kreditvertrag, so muss der Kunde keine Vorfälligkeitsentschädigung bezahlen.

Tipp: Eine Umschuldung ist dann zu empfehlen, wenn die dadurch gesparten Zinsen höher als jene Kosten sind, die durch die Vorfälligkeitsentschädigung anfallen.

Welche Unterlagen werden für eine Umschuldung benötigt?

Zu Beginn geht es darum, dass der bestehende Kredit gekündigt wird. Folgende Fristen müssen jedoch, ausgenommen Immobilienkredite, in weiterer Folge berücksichtigt werden:

  • Der Vertragsabschluss fand vor dem 11. Juni 2010 statt: Die gesetzliche Kündigungsfrist beträgt drei Monate
  • Der Vertragsabschluss fand nach dem 11. Juni 2010 statt: Der Kredit kann ohne Berücksichtigung einer Frist sofort getilgt werden

In weiterer Folge kontaktiert der Kunde den neuen Kreditgeber. Für die neue Finanzierung muss der Antragsteller in der Regel einen Personalausweis vorweisen, damit die Identität bestätigt werden kann und drei Gehaltsnachweise vorlegen. Zu den weiteren Unterlagen gehören:

  • Der aktuelle Kreditvertrag
  • Ein Darlehenskontoauszug, damit der Schuldenstand ermittelt werden kann
  • Ein aktueller Kontoauszug des Girokontos, damit die monatlichen Verpflichtungen berechnet werden können

Hat der Kunde sodann den neuen Kreditvertrag unterschrieben, erledigt der neue Kreditgeber die restlichen Aufgaben.

Wie lange dauert eine Umschuldung?

Vom ersten Schritt bis zum Abschluss können mitunter mehrere Wochen vergehen. In der Regel muss der Kreditnehmer vier bis sechs Wochen Geduld haben. Haben etwaige Unterlagen gefehlt oder gab es mitunter Ungereimtheiten, so können sogar mehrere Monate vergehen.

Welche Kredite können umgeschuldet werden?

Der Ratenkredit

Die Bezeichnung „Ratenkredit“ subsummiert diverse Formen von Konsumentenkrediten. Dazu gehören der Autokredit, das Bankdarlehen, eine Ratenzahlung vom Versandhaus oder auch ein Anschaffungskredit bei der bestehenden Bank. Auch dann, wenn es mehrere Kredite gibt, die zusammengefasst werden sollen, kann am Ende ein nicht zu unterschätzendes Ersparnis eintreten. Ist im bestehenden Kreditvertrag eine Kündigungsvereinbarung enthalten, so ist es möglich, dass diese eine Vorfälligkeitsentschädigung auslöst.

Der Dispositionskredit

Der wohl teuerste Kredit, der aktuell am Markt zur Verfügung steht. In vielen Fällen ist es ein Teufelskreis: Die Zinsbelastung ist derart hoch, sodass der Kunde kaum noch in der Lage ist, sein Konto aus dem Minus zu bringen – wer hier wieder geordnete Verhältnisse haben will, der sollte sich daher für einen Ratenkredit entscheiden und sein Konto wieder ausgleichen.

Der Hypothekenkredit

Bei dem Hypothekenkredit werden die Zinsen über eine bestimmte Laufzeit festgeschrieben. In der Regel liegt die Laufzeit zwischen 10 und 20 Jahre – aus diesem Grund kann eine vorzeitige Ablösung des Kredits nicht durchgeführt werden. Wer dennoch eine Umschuldung anstrebt, der muss auch hier eine sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung bezahlen.

Das Forward-Darlehen: Die Zinsen von heute werden für morgen gesichert – und das ohne Vorfälligkeitsentschädigung!

Mit dem sogenannten Forward-Darlehen kann sich der Kreditnehmer schon heute einen attraktiven Zinssatz sichern, obwohl es noch gar nicht zum Ablauf der Zinsbindung gekommen ist. Mit dieser Variante kann eine hohe Vorfälligkeitsentschädigung umgangen werden.

Zu beachten ist, dass das Forward-Darlehen die Zinsen für eine spätere Umschuldung konserviert. Diverse Banken bieten diesen speziellen Service für maximal fünf Jahre im Voraus an. Doch hier darf man nicht glauben, dass dieses Angebot kostenlos ist: Je länger nämlich die Vorlaufzeit ist, desto höher sind am Ende die Kosten, für die der Kreditnehmer aufkommen muss. Das heißt, man sollte im Vorfeld genau berechnen, ob sich die Reservierung des attraktiven Zinssatzes tatsächlich lohnt.

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